Es wohnt ein Sehnen tief in mir….

Es wohnt ein Sehnen tief in mir….

Der Titel diese Liedes ging mir nicht mehr aus dem Kopf als es hieß: Bitte schreib einen Artikel über unser Chortreffen. Wir, der Frauenchor des Oberschwäbischen Chorverbandes, hatten uns seit Monaten nicht mehr gesehen. Normalerweise treffen wir uns monatlich zu einer Chorprobe. Doch dieses Jahr, ist wie bei allen anderen, alles anders. Da wir ein überregionaler Chor sind, laufen wir uns ohne Probe selten über den Weg.

Wir wollten uns bereits im Juni diesen Jahres treffen. Doch leider kam es anders als geplant und so war ein Zusammenkommen erst im September möglich. Eine sehr lange Zeit! Es wohnt ein Sehnen tief in mir …. Ja, wir alle haben den Chorgesang und die Gemeinschaft vermisst. Wir sehnen uns nach Normalität und Unbeschwertheit.

Das ist uns bei unserem Treffen ein wenig gelungen. Unsere Chorleiterin, Anne-Regina Sieber hat uns zu sich eingeladen und wir sind gerne gekommen. Am liebsten wären wir uns in die Arme gefallen, doch leider ging das noch nicht. Immer mit Abstand und doch beieinander haben wir zuerst Kaffee und Kuchen genossen. Anschließend kamen viele Gespräche zustande und es wurde trotz den Hygieneauflagen und Abstand viel gelacht. Wir hatten unsere Noten mitgebracht und haben mit dem Kanon „Froh zu sein bedarf es wenig“ begonnen. Wir merkten alle bei den folgenden Liedern, dass wir ein wenig aus der Übung waren. Trotzdem haben wir begeistert mitgesungen. Unsere Chorleiterin Anne-Regina Sieber hat ein paar Augen und Ohren zugedrückt und so hatten alle ein paar schöne Stunden. Nach dem Lied „Hoim sott i gau“ brachen alle froh und beglückt zur Heimfahrt auf.

Wann wir uns wieder regulär zu unseren Proben treffen können ist leider noch unklar. Da wir die Gesundheit keiner Sängerin aufs Spiel setzen möchten, ist ein normaler Probenbetrieb in einem Raum noch nicht möglich. Wir hoffen, dass es bald positive Nachrichten gibt. Bis dahin.. wohnt ein Sehnen in uns.

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